Wolkengeflüster [#24]

Liebe Freunde,

wir starten in die nächste Runde des Wolkengeflüster.

Es würde mich freuen, wenn Ihr mit mir ein bisschen über das flüstert, was Euch bei den vergangenen Lese- oder Filmprojekten so gefallen hat und warum? Selbstverständlich könnt Ihr einen eigenen Beitrag auf Eurem Blog zu dem Thema schreiben und dann im Kommentar verlinken.

Folgendes möchte ich gerne wissen:

  1. Über welchen Film willst Du flüstern? Worum geht es?
  2. Wie und warum bist Du zu diesem Film gekommen?
  3. Was gefällt Euch so besonders daran- oder eben nicht?

1. Heute möchte ich über den Film „Utøya 22. Juli“ flüstern.

Mit diesem Film werden die Geschehnisse auf der Insel „Utøya“ am 22. Juli 2011 aufgearbeitet. Anders Breivik, ein norwegischer Rechtsextrimist, verübte an diesem Tag ein Massaker an den Jugendlichen, die dort friedlich ein Zeltlager erleben wollten. Der Mann, als Polizist verkleidet, tötete 69 Menschen. Bei der Autobombe im Osloer Regierungsviertel wurden zuvor schon acht Menschen getötet.

Obwohl es kein Dokumentarfilm ist und die dort agierenden Jugendlichen Schauspieler sind (zumindest die, die im Vordergrund stehen), wurde der Film in Echtzeit gedreht. Man hört also im Hintergrund die vielen Schüsse und Schreie der Jugendlichen und die panische Angst, die sie alle empfunden haben müssen.

2. Ich stöberte vor einiger Zeit auf der amazon prime nach interessten Filmen und stolperte über diesen Film. Gut, erst einmal auf die Watchlist. Ich gebe auch zu, gelegentlich bin ich auch neugierig und nach neun Jahren sind einige Dinge auch wieder verblasst.

3. Das ist so wie mit dem 11. September. Es gibt Ereignisse, die prägen sich ein und man weiß auch Jahre später noch ganz genau, wo man war, als man die Nachricht hörte. Wir haben von diesem schrecklichen Ereignis in den Nachrichten gehört, Freitag abend! Es hat uns damals erschüttert und lässt mich auch heute nicht ganz los, obwohl der Täter inzwischen verurteilt ist und wohl Zeit seines Lebens nicht mehr freikommen wird.

Als völlig Unbeteiligte, weil man so etwas auch nicht im Entferntesten erlebt hat, macht man sich keine Vorstellung davon, was die Jugendlichen durchlebt haben müssen. Die pure Angst und Verzweiflung, die Unsicherheit, was man machen soll und wie und woher Hilfe zu bekommen ist. Der Film hat es mir sehr deutlich nahe gebracht, dass ich selbst riesiges Herzklopfen bekam!

Habt Ihr den Film auch schon gesehen und wenn ja, wie hat es Euch gefallen? Und ich bin gespannt, über was Ihr flüstern wollt!

Habt eine tolle Zeit und liebe Grüße, Elke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.