Apollo 13

usaApollo 13 (1995)

 

b00067r3e8Regie: Ron Howard
Drehbuch: Al Reinert, William Broyles Jr.
Produktion: Michael Bostick, Brian Grazer, Todd Hallowell
Musik: James Horner
Kamera: Dean Cundey
Darsteller: Tom Hanks, Gary Sinise, Ed Harris, Kathleen Quinlan, Kevin Bacon, Bill Paxton, u.v.a.
Dauer: 140 Minuten
Romanvorlage: „Apollo 13“ von Jim Lovell

Inhaltsangabe:

Jim Lovell (Tom Hanks) bekommt die Chance, im April 1970 an der Apollo 13-Mission teilzunehmen. Sie soll auf dem Mond landen und Gesteine mitbringen. Mit seinem Team, bestehend aus Ken Mattingly (Gary Sinise) und Fred Haise (Bill Paxton) trainiert er monatelang auf jeden Ernstfall. Ken wird wegen Verdacht auf Masern jedoch von Jack Swigert (Kevin Bacon) abgelöst, was gleich schon ein schlechtes Omen ist. Jack ist nämlich eher untrainiert.

Der Start der Apollo 13 verläuft planmäßig und ohne Probleme. Doch im All passieren dann kleine Unfälle, die die Mission sehr schnell ins Trudeln bringen. Als auch noch der Sauerstoff abgeht, wird allen klar, das es ernsthafte Probleme gibt, die Apollo 13 wieder heil nach Hause zu bringen.

Für die die dreiköpfige Crew beginnt ein dramatischer Kampf auf Leben und Tod.

Mein Fazit:

Den Film habe ich schon vor Jahren mal gesehen und jetzt wieder am Fernseher und ich muss sagen, die Geschichte hat ihre Faszination, Spannung und Dramatik nicht verloren. Inwieweit der Film nun mit den Tatsachen übereinstimmt, weiß ich nicht. Sicherlich wurde von Hollywood einiges hinzugedichtet. Aber das macht mir persönlich nichts aus, denn er wirkt dennoch authentisch und spannend.

Mir haben die Bilder vom Start und der ganze Ablauf zu den Vorbereitungen ganz gut gefallen. Man erfährt ja doch einiges, das es man eben nicht einfach ein Einsteigen in die Anzüge ist, sondern eine richtige Prozedur ist. Auch die ganzen Apparate in der Apollo 13, die dargestellte Schwerelosigkeit und die damit zusammenhängende Enge in der Kapsel ist schon eindrucksvoll gezeigt worden.

Die Darsteller, allen voran Tom Hanks und Ed Harris als Flight-Director haben mir ausgesprochen gut gefallen. Auch Kathleen Quinlan als Marilyn Lovell fand ich sehr beeindruckend, wie sie um Fassung ringt und gleichzeitig stark ist für ihre drei Kinder. Die Atmosphäre der 70er Jahre mit den Kostümen, den Frisuren und ähnliches wurde toll rübergebracht, so das man als Zuschauer glaubt, das man mitten drin ist statt nur dabei.

95% für einen spannenden und unvergessenen Film-Abend.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 07.07.2010!

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