Die fabelhaften Baker Boys

Die fabelhaften Baker Boys (1989)
Originaltitel: The Fabulous Baker Boys

Regie: Steve Kloves
Drehbuch: Steve Kloves
Produktion: Paula Weinstein, Sydney Pollack, Julie Bergman Sender
Musik: Dave Grusin
Kamera: Michael Ballhaus
Darsteller: Xander Berkeley, Beau Bridges, Jeff Bridges, Dakin Matthews, Michelle Pfeiffer, Ellie Raab, u.v.a.
Dauer: 114 Minuten

Inhaltsangabe:

Die Brüder Jack und Frank Baker (Jeff und Beau Bridges) sind schon seit über 30 Jahren ein Musiker-Duo und spielen fast jede Nacht an ihren Klavieren, um sich ihr Leben zu finanzieren. Frank hat eine Familie und ein Haus zu finanzieren und er treibt das Duo immer wieder an, um an neue Engagements zu kommen. Jack hingegen ist eher gelangweilt, desillusioniert und nur sein Hund kann ihn schon mal aus der Reserve locken.

Frank Baker stellt fest, das sie eine Sängerin brauchen, um ihr Programm aufzupeppen. Sie finden Susie Diamond (Michelle Pfeiffer), eine völlig unkonventionelle junge Frau, die vom Show-Biz noch nicht so viel Ahnung hat. Die Baker Brüder nehmen sie in ihre Mitte und kümmern sich darum, das sie neben der guten Stimme auch noch gut aussieht und schon kommen sie besser beim Publikum an.

Aber in Jack rührt sich was. Kaum merklich hat er sich in diese Frau verliebt, die ehrlich und gerade aus. Susie sagt ihm gnadenlos ihre Meinung ins Gesicht und Jack spürt, das er sich entscheiden muss. Aber wie wird es Frank aufnehmen?

Mein Fazit:

Ein Film der leisen Töne!

Dieser Film ist schwierig zu rezensieren. Nicht, weil man nicht weiß, was passiert ist. Ich weiß sehr wohl, was passiert ist. Aber ich brauchte ein paar Tage, um mir klar zu werden, wie ich diesen Film finde. Er ist schwierig einzuordnen. Eines vorweg: Michelle Pfeiffer hat mal wieder eine tolle Leistung abgeliefert. Das sie singen kann, weiß ich ja schon seit „Hairspray“. Sie hat ihre Rolle als Susie Diamond toll ausgefüllt.

Beau und Jeff Bridges sind ja auch im wahren Leben Brüder, aber sie sind wohl auch dort sehr unterschiedlich, wie im Film. Ich finde, sie haben die Gegensätze wunderbar verkörpert und die Geschichte nimmt eine sehr tragische Wendung.

Es ist ein Film der leisen Töne und wer eher auf Musik-Filme steht, ist hier fehl am Platz. Denn diese Geschichte ist eine Charakter-Studie und zeigt kritisch das Millieu.

Von mir bekommt er 85%.

Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.08.2008.

Veröffentlicht am 16.12.16!

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