Kimberley Wilkins: Das Sternenhaus

Lesezeit: 2 Minuten

Kimberley Wilkins: Das Sternenhaus

Originaltitel: Ember Island (unter dem Namen Kimerley Freeman/ 2014)
Übersetzt von Susanne Goga-Klinkenberg, vorgelesen von Elena Wilms
Verlag: Audible Studios
Länge: 13 Stunden und 29 Minuten
ASIN: B00MOS1WEO

Inhaltsangabe:

Nina Jones steckt in einer tiefen Schaffenskrise. Was liegt da näher, als auf Ember Island in ihrem eigenen „Sternenhaus“ ihre Schreibblockade zu überwinden? Doch so schnell lassen sich die Schatten der Vergangenheit nicht abschütteln. Im Gegenteil: Eine Journalistin ist einer Fährte auf der Spur und führt sie nicht nur zu Nina.

Die junge unglückliche Frau allerdings vergräbt sich nicht nur in ihrem Haus, sondern findet auch noch Tagebuch-Einträge als lose Blätter überall im Haus versteckt. Sie stammen von ihrer Vorfahrin Eleanor Hold, von allen Nell genannt. Ende des 19ten Jahrhunderts verliert Nell früh ihre Mutter. Das Leben erfährt eine entscheidende Wende, als die junge Gouvernante Tilly auftaucht. Doch Tilly hat auch Geheimnisse und eine tiefe Schuld zu tragen.

Wird Nina doch noch ihr Buch und ihr eigenes Schicksal meistern? Und welchen Einfluss hat Nell auch heute noch auf Ninas Leben?

Mein Fazit:

Dies ist meine dritte Geschichte von der Autorin, die auch unter dem Namen Kimberley Freeman veröffentlicht. Eines ist noch auf dem SuB und ich freue mich, wenn ich mal Urlaub oder über die Feiertage Zeit habe, es mir dann greifen zu können.

Zwei Geschichten habe ich jetzt als Hörbuch gehört und beide Male hat es Elena Wilms vorgelesen. Für mich gehören sie zusammen: Elena Wilms und die Geschichten von Kimberley Freeman. Eindringlich, warmherzig und voller Emotionen liest sie die Geschichten vor und es fühlt sich an, als ob eine geliebte Person ein Geheimnis verrät. Es wirkt sehr vertrauensvoll und doch hat es nichts Kitschiges an sich.

Kimberley Wilkins hat die Landschaft von Australien wieder vor meinem inneren Auge entstehen lassen, mit dem Klima, der bedrückenden Atmosphäre eines Gefängnisses und der unglücklichen Liebe, die Tilly ereilte. Nein, keine unglückliche Liebe, sondern eine Ehe, die unter falschen Vorzeichen eingegangen wurde. Tilly wurde dabei sehr übel mitgespielt und was dann folgte, ist wirklich tragisch. Ich habe mit ihr gelitten und sie innerlich angespornt, aus der Situation auszubrechen.

Selten kann mich eine Geschichte so mitreißen. Die dreizehn Stunden vergingen dabei auch wie im Fluge und trotz längerer Pausen dazwischen hatte ich keine Probleme, dem zu folgen. Gedanklich war ich immer wieder mit der Geschichte beschäftigt und vom Wunsch beseelt, sie möge nie aufhören. Gleichzeitig wollte ich wissen, was passiert. Paradox!

Kurzum: Die Geschichten um Nina und Tilly haben mich gefesselt und Elena Wilms hat mich mit ihrer sehr sympathischen Stimme eingefangen. Das kann nur ein tolles Hör-Abenteuer mit einer klaren Fünf-Sterne-Bewertung sein. Es ist absolut empfehlenswert.

Veröffentlicht am 06.10.18!

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