Harold Robbins: Wohin die Liebe führt

Lesezeit: 2 Minuten

Harold Robbins: Wohin die Liebe führt

Originaltitel: Where love has gone (1962)
übersetzt von Maria Von Schweinitz
Verlag: Droemer Knaur
Seitenanzahl: 310 Seiten
ISBN-10: 3426001438
ISBN-13: 978-3426001431

Inhaltsangabe:

Luke Carey, ehemaliger Flieger im zweiten Weltkrieg, ständig pleite und immer auf Jobsuche, ist um so überraschter, als er eines Nachts einen Anruf erhält, das seine 13jährige Tochter Danielle den Liebhaber ihrer Mutter umgebracht haben soll. Er hat sie seit 6 Jahre nicht mehr gesehen, aber auch nur, weil Nora, seine erste Frau, es nicht wollte. Obwohl Luke gerade wieder mal seinen Job verloren hat und seine zweite Frau Elizabeth kurz vor der Niederkunft ist, fliegt er nach San Franzisko, um seiner Tochter beizustehen.

Dort angekommen wird er mit seinen eigenen Vergangenheit konfrontiert und mit der Tatsache, aus dem kleinen Mädchen allmählich eine junge Dame geworden ist. Trotz der blutigen Tat, die sie begangen hat, ist sie überraschend beherrscht und berechnend. Nora, die Mutter des Mädchens, ist sehr darauf bedacht, die äußere Fassade der liebenden Mutter aufrecht zu erhalten, obwohl jeder merkt, das Dani sie nicht im geringsten interessiert.

Luke wird allmählich klar, das mehr dahinter steckt als nur ein harmloser geschäftlicher Streit zwischen dem Ermordeten und Nora. Und auch allmählich wird ihm bewußt, wie sehr Dani ihrer Mutter immer ähnelt und das ein tiefes Problem in dem Mädchen verwurzelt ist: Große Verlassensangst … Wird Luke seiner Tochter vor Gericht helfen können? Wie wird er der Wahrheit auf die Spur kommen?

Mein Fazit:

Ich habe mich sehr durch dieses Buch gequält. Meiner Meinung enthält es viele stilistische Fehler. Wie kann es zum Beispiel angehen, das der Autor die Geschichte aus der Sicht des Luke Carey schildert, er aber auch von Dingen berichtet, wo er gar nicht zugegen war? Erst zum Schluß ist es einigermaßen interessant geworden. Ein Pluspunkt: Die Charakterstudie der Nora Hayden ist dem Autor glänzend gelungen und das gibt dem Buch ein kleines bißchen die Würze in dem doch recht trockenen Stoff.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2003.

Veröffentlicht am 09.11.18!

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