Downton Abbey – 6. Staffel

Lesezeit: 2 Minuten

Downton Abbey – 6. Staffel (2016)

 

Regie: Brian Percival, David Evans, Philip John
Drehbuch: Julian Fellowes
Produktion: Rebecca Eaton, Julian Fellowes, Gareth Neame, u.v.a.
Musik: John Lunn
Kamera: Nigel Willoughby, Graham Frake, Gavin Struthers, u.v.a.
Darsteller: Hugh Bonneville, Elizabeth McGovern, Maggie Smith, Jim Carter, Brendan Coyle, Michelle Dockery, u.v.a.
Dauer: ca. 50 Minuten pro Folge
Dies ist die 6. Staffel der Downton Abbey-Reihe.

Inhaltsangabe:

1925: Es gibt noch immer zu viel Personal auf Downton Abbey. Lord Grantham (Hugh Bonneville) gibt dem Butler Carson (Jim Carter) den Auftrag, auf die Verkleinerung des Dienstbotenstammes hinzuwirken, sehr zum Leidwesen von Tom Barrow (Robert James-Collier).

Gräfinwitwe Violet Grantham (Maggie Smith) führt ihren eigenen Krieg, auch noch gegen Cora (Elizabeth McGovern) und Cousine Isobel (Penelope Wilton). Das Dreiergespann treibt es sogar so weit, dass Lord Grantham ernstlich gesundheitlich erkrankt.

Und die Geschwister Mary (Michelle Dockery) und Edith (Laura Carmichael) haben so ihre eigenen Probleme mit der Liebe und auch miteinander. Es gibt Gezank und ziemlich derbe Verletzungen.

Mein Fazit:

Die letzte Staffel von Downton Abbey habe ich mich einem lachenden und weinenden Auge gesehen.

Das lachende Auge hat amüsiert die Geschehnisse um Mr. Carson und seine neuen Lebenspläne beobachtet. Der alte Haudegen, immer zu 100% korrekt und mit dem allergrößten Respekt vor seiner Lordschaft, erfährt einen wahren Gefühlsausbruch, als es um seine Liebe zu Mrs. Hughes geht. Da erlebt man noch Zeichen und Wunder und das hat wirklich mein Herz erwärmt.

Aber auch die Geschehnisse um die beiden Töchter des Hauses waren fesselnde Geschichten, die ständigen Zwistigkeiten, spitze Bemerkungen und verletzte Gefühle. Edith tat mir oft Leid. Allgemein entwickelt man zu den Figuren unterschiedliche Sympathien und Michelle Dockery als Mary blieb mir bis zum Schluss sehr kühl und unnahbar.

Viele kleine und größere Geschichten bewegten mich in dieser Staffel und als das Ende nahte, wurde es mir dann doch manchmal zu viel des Guten. Aber okay, irgendwann müssen ja mal alle erwachsen werden. Letztendlich haben alle die Veränderungen der letzten 13 Jahre gut überstanden und sahen großartigen Zeiten entgegen.

Ich hing der Serie noch lange nach, sie hat mich zutiefst beeindruckt. Die Verantwortlichen haben wirklich auf alle Details geachtet: Autos, Mode und die Atmosphäre. Das war sicher sehr aufwendig und kostspielig. Es hat sich in jedem Falle gelohnt und ich könnte mir vorstellen, die Serie noch einmal zu sehen.

Ich bewerte sie mit 90% und kann sie uneingeschränkt empfehlen.

Veröffentlicht am 13.12.18!

2 Gedanken zu „Downton Abbey – 6. Staffel“

  1. Liebe Elke,

    schön, dass dich die Serie genauso begeistert hat wie mich. So richtig vorbei ist ja auch noch nicht, denn die Dreharbeiten zum Kinofilm haben bereits begonnen. Der Kinostart ist wohl im September 2019. Ich freue mich schon sehr darauf, alle Figuren wiederzusehen!

    Liebe Grüße von Conny und dir und deiner Familie einen gemütlichen 3. Advent

    1. Hallo liebe Conny,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar!

      Auf den Kino-Film bin ich schon sehr gespannt. Vielleicht kriege ich sogar meinen Mann mal ins Kino. Downton Abbey hat so etwas von heile Welt und doch war es hochdramatisch und spannend.

      Liebe Grüße, Elke!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

*

Ich bin damit einverstanden.