Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer

Lesezeit: 2 Minuten

Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer

erschienen 2018
vorgelesen von Nina Koenig
Verlag: Aufbau-Verlag
Länge: ca. 6 Stunden und 53 Minuten (ungekürzte Ausgabe)
ASIN: B07CGK8WDC

Inhaltsangabe von der Print-Version:

Isabel Drievers, erfolgreiche Unternehmensberaterin, hat einen Tumor im Bauch – männerfaustgroß. Und bis zur großen OP hat sie 14 Tage Zeit, sagt ihr Arzt und rät ihr außerdem, in den Urlaub zu fahren. Und ehe Isabel es sich versieht, hat sie einen gelben VW-Bulli von Rasso gemietet. Spontan möchte sie in die Provence fahren und Rasso begleitet sie ein Stück, denn er hat noch etwas zu erledigen.

Georg, Isabels Lebensgefährte, findet ihre Nachricht und ihr Handy zu Hause vor. Ein ungewohntes Gefühl macht sich in ihm breit: Sie ist für ihn nicht erreichbar. Isabel hingegen findet es herrlich, einfach Zeit zu haben und sich um nichts Gedanken machen zu müssen. Sie erlebt abenteuerliche, schöne und nachdenkliche Momente mit Rasso, einem zugelaufenen Streuner und dem attraktiven Piet, der genau wie sie den Film „Der Himmel über Berlin“ mag.

Zum ersten Mal fühlt Isabel sich frei, doch bei den Untersuchungen im Krankenhaus wird noch mehr entdeckt und sie wird dringend gesucht …

Mein Fazit:

Stefanie Gregg schreibt wirklich schöne Geschichten. Und diese mit dem gelben VW-Bus, der ja auch das Symbol der Flower-Power-Zeit darstellt, ist wirklich eine schöne, die zudem sehr tiefgründig und humorvoll ist.

Und ich bin froh, dass ich diese Geschichte schon gelesen habe. Denn hätte ich erst das Hörbuch gehört, wäre bei mir ein ganz anderer Eindruck entstanden. Dieses Hörbuch ist für mich das beste Beispiel dafür, wie wichtig der akustische Eindruck ist, dass er durchaus mitentscheidend ist, wie eine Geschichte wirkt und angenommen wird.

Nina Koenig hat eine sehr eigentümliche Stimme, die auf mich zuweilen einschläfernd wirkte. Außerdem verfiel sie gelegentlich in einen Dialekt oder Akzent, das kann ich nicht genau beurteilen. Denn das „t“ hat sie oft auffällig weich gesprochen. Oder sie hatte sich mal kurz verhaspelt. Ich finde, das darf so einfach nicht sein, dann muss man die Aufnahme eben noch mal machen, zumindest einen Teil.

Die Stimme passt definitiv nicht zur Geschichte und macht das ganze Hörvergnügen anstrengend. Ich bin froh, dass ich das Buch schon gelesen habe, sonst hätte ich es zwischendurch abgebrochen.

Drei Sterne für das Hörbuch kann ich nur vergeben, sehr schade!

Veröffentlicht am 03.02.19!

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