Donna Douglas: Der Traum vom Glück

Lesezeit: 2 Minuten

Donna Douglas: Der Traum vom Glück

Originaltitel: Nightingales on Call (2014)
übersetzt von Ulrike Moreno
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 528 Seiten
ISBN-10: 3404174437
ISBN-13: 978-3404174430
Dies ist der 4. Teil der Die Nightingale-Schwestern-Reihe.

Inhaltsangabe:

Dora, Millie und Lucy fiebern ihrem Abschluss als staatlich geprüfte Krankenschwestern des Nightingale Krankenhauses entgegen. Doch bis dahin müssen sie noch einige schwierige Situationen bewältigen.

Dora ist nun mit Nick zusammen, aber nur heimlich, denn noch ist seine Scheidung von Ruby nicht eingeleitet. Um diese überhaupt einleiten zu können, ist viel Geld nötig und dass muss sich Nick auf niedere Art und Weise erarbeiten. Lucy muss sich in der Zeit mit dem Zerfall ihres sozialen Status‘ auseinandersetzen, denn der Vater ist plötzlich verschwunden und die hiesigen Investitionen in Gefahr.

Auch neue Schwesternschülerinnen ziehen ins Heim ein: Effie, die kleine Schwester von Katie, die eigentlich nur weg wollte aus Irland. Was die harte Ausbildung im Nightingale Krankenhaus bedeutet, erfährt sie auf sehr schmerzliche Art und Weise. Ein schnöseliger Medizinstudent verhilft ihr ungewollt zur richtigen Einsicht.

Und Jess Jago ist froh, endlich ihrem verkommenen Zuhause entflohen zu sein. Sie ist das neue Dienstmädchen im Schwesternheim und auf wunderbare Weise erfährt sie sogar die Zuneigung der strengen Schwester Sutton. Aber als Dinge aus den Zimmern der Schwesternschülerinnen verschwinden, fällt der Verdacht gleich auf sie, schließlich ist sie eine Jago – eine berüchtigte Familienbande in London.

Mein Fazit:

Es ist schon eine Weile her, dass ich den letzten Band dieser Reihe gelesen hatte. Trotzdem war ich sofort wieder drin im strengen Milieu der Schwesternausbildung. Die Autorin hat die gewohnt dichte Atmosphäre herauf beschworen und die Mädchen beschrieben, als wären sie meine Freundinnen. Einige sind es sogar inzwischen geworden. Die Geschichten reihen sich an die Vorgänger-Bände an und an der einen oder anderen Stelle tauchen sogar Geister aus der Vergangenheit wieder auf.

Alles erscheint logisch und schlüssig. Die sozialen Unterschiede wurden gut ausgearbeitet, wobei Millie als Adlige in diesem Band keine große Rolle mehr spielt. Dora und Jess kommen aus ähnlichen Verhältnissen, nur dass Doras Familie sich von kriminellen Geschäften fernhält. Die Armut ist jedoch spürbar! Auch die zarten Bande, die sich im Laufe der Geschichten entwickeln, sind einfach herzerfrischend und zum Teil auch berührend. Dora und Lucy erfahren dabei besondere Erlebnisse und ich musste mir auch eine Träne verdrücken.

Es wird zwar an einigen Stellen grob zusammengefasst, worum es in den vorherigen Banden ging, aber es ist zum besseren Verständnis zu empfehlen, die Bücher in der Reihenfolge zu lesen.

Auch mit diesem Band bestätigt es sich: Es ist eine tolle Reihe, wo jedes Band neue Geschichten hervorbringt oder an alte angeknüpft werden. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und kann es nur empfehlen. Fünf Sterne für die Nightingale Schwestern.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

Veröffentlicht am 10.03.19!

4 Gedanken zu „Donna Douglas: Der Traum vom Glück“

    1. Liebe Martina,
      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar.
      Dann bin ich ja beruhigt, dass ich nicht die Einzige bin, die da so hinterher hinkt, zumal Du ja wirklich seehr viele Bücher liest 🙂
      Liebe Grüße, Elke!

  1. Liebe Elke,

    ich liebe diese Reihe auch, wie du weißt ♥. Ich habe ja schon alle acht Bände begeistert gelesen und hoffe, dass auch die weiteren noch irgendwann übersetzt werden. In der Zwischenzeit freue ich mich schon auf die neue Reihe „Die Schwestern aus der Steeple Street“, die ja Martina bereits in ihrem Kommentar erwähnt hat.

    Schon mal viel Saß beim Lesen und liebe Grüße von Conny ♥

    1. Liebe Conny,
      vielen lieben Dank für Dein Besuch und Kommentar.
      Ich habe gleich mal nachgeschaut, es wird wohl so eine ähnliche Reihe sein wie die Nightingale Schwestern. Es ist natürlich vorgemerkt und bis Ende April dauert es ja nicht mehr so lang 🙂
      Liebe Grüße, Elke!

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