Andy Weir: Artemis

Lesezeit: 2 Minuten

Andy Weir: Artemis

Originaltitel: Artemis (2017)
übersetzt von Jürgen Langowski
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 432 Seiten
ISBN-10: 345327167X
ISBN-13: 978-3453271678

Inhaltsangabe:

Irgendwann in der Zukunft: Artemis ist die erste und bislang einzige Stadt auf dem Mond. 2000 Menschen leben und arbeiten dort. Es wird Aluminium abgebaut und die Touristen sorgen für weiteres Wirtschaftswachstum.

Vor knapp zwanzig Jahren siedelte Jazz Bashara zusammen mit ihrem Vater nach Artemis über. Es ist zu ihrer Heimat geworden und obwohl sie sich als Kleinkriminelle verdingt, hat sie ziemliche Angst, aus der Stadt auf die Erde abgeschoben zu werden.

Eines Tages bekommt sie ein unwiderstehliches Angebot. Damit hätte sie alle ihre Schulden abgetragen und könnte sich ein kleines bequemes Apartment leisten. Aber es ist riskant und aufgrund der strengen Sicherheitsvorkehrungen schwierig umzusetzen.

Und genau das wird ihr auch zum Verhängnis. Der Coup geht schief. Als dann auch noch ihr Auftraggeber ermordet aufgefunden wird, weiß sie, dass sie in der Klemme steckt. Welches Ausmaß die Sache allerdings hat, erfährt sie erst viel später und dann gibt es eigentlich nur noch einen Weg: Die Flucht nach vorn!

Mein Fazit:

Mit Genuss habe ich einst den Debüt-Roman von Andy Weir gelesen. Und ich war neugierig, wie er seine nächste Geschichte umgesetzt hat.

Eine Stadt auf dem Mond. Das ist ja gar nicht so abwegig, ich meine, vielleicht erlebe ich es ja noch, dass es irgendwann eine Stadt dort gibt. Ob sie so gebaut wird, wie der Autor es beschrieben hat, wird sich zeigen. Aber als Zwischenstation für die Raumfähren unterwegs zu neuen Zielen kann ich es mir sehr gut vorstellen. Natürlich bin ich nicht vom Fach und weiß überhaupt nicht, ob es irgendwann wirklich realisiert werden kann.

Da kommen wir auch zum Eigentlichen – eher kleinen – Problem: Die ganzen technischen Details. Ich habe vielfach versucht, die technischen Dinge zu verstehen, aber das überstieg dann an der einen oder anderen Stelle mein Verständnis.

Wenn man davon einmal absieht, ist die Geschichte recht spannend. Die Figur der Jazz ist mir allerdings an der einen oder anderen Stelle ein bisschen fremd geblieben. So ganz konnte ich mich für sie nicht erwärmen. Sie wirkte oft gleichgültig den Menschen gegenüber und hatte nicht so viel Skrupel, wie ich es mir gewünscht habe. Zwar muss man ihr zubilligen, dass sie auch ein paar Grundsätze hat. Aber allein schon ihre „Nebentätigkeit“ macht sie nicht gerade zur Sympathieträgerin.

Alles in allem ein lesenswerter Roman, der dem Leser aufzeigt, wie es in Zukunft auf dem Mond tatsächlich aussehen kann. Die Hauptfigur allerdings war mir nicht ganz so sympathisch, deshalb gibt es nur vier Sterne.

Veröffentlicht am 27.03.19!

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