Die Wanderhure

Die Wanderhure Book Cover Die Wanderhure
2010
Drama
Die Wanderhure - Teil 1
121 Minuten
Deutschland
Hansjörg Thurn
Gabriele Kister
Alexandra Neldel, Bert Tischendorf, Julian Weigend, u.v.a.
12.10.2010
"Die Wanderhure" von Iny Lorentz

Inhaltsangabe:

Konstanz im Jahr 1414: Marie Schärer (Alexandra Neldel) ist eine junge Frau vom Stande, die Tochter eines Stoff-Händlers. Ihr Vater versicherte ihr einst, sie könne ihren Ehemann selbst wählen. Und sie ist unsterblich in Michel (Bert Tischendorf) verliebt, doch ihre Liebe hat sie dem Vater bislang noch nicht offenbahrt.

Durch den bevorstehenden Besuch des Königs (Götz Otto) und dem damit verbundenen Geldregen geht er einen Handel mit Pfalzgraf Ludwig III (Thomas Morris) ein. Doch dieser denkt gar nicht daran, seinen unehelichen Sohn mit Marie vermählen zu lassen, sondern durch eine List das Vermögen des Stoff-Händlers zu bekommen.

Marie wird der Hurerei angeklagt und verurteilt. Einige ihr Vertraute legen Meineid ab und so wird Marie öffentlich verprügelt von Konstanze verwiesen und für vogelfrei erklärt. Ihr Vater wird bei dem Versuch, ihre Ehre wieder herzustellen, getötet.

Marie landet bei den Wanderhuren und wird von ihnen gesund gepflegt. Um die entstandenen Kosten wieder auszugleichen, muss sie sich ebenfalls anbieten. Dabei hat Marie nur ein Ziel: Rache an denen, die ihr das angetan haben und Wiederherstellung ihrer Ehre und des Standes.

Viele Wege muss Marie gehen, viel List anwenden, um ihr Ziel zu erreichen …

Mein Fazit:

Ich habe das Buch dazu nicht gelesen, habe dennoch mit Hochspannung auf die Ausstrahlung des Filmes gewartet.

Und ich war positiv überrascht. Für eine deutsche Produktion ist der Film durchaus sehenswert und spannend. Die Kulisse und Kostüme wirkten durchaus überzeugend auf mich. Alexandra Neldel ist für mich allerdings die Heldin des Filmes, nicht nur die Rolle, sondern auch als Darstellerin. Sie hat sehr überzeugend gespielt. Mit den Vergewaltiguns-Szenen, mit der List und Tücke, die anwenden mußte, um ihr Ziel zu erreichen. Toll! Ich denke, man wird sie immer mit dieser Rolle in Verbindung bringen.

Viele Darsteller wirkten daneben gelegentlich etwas hölzern und deplaziert. Auch beginnt die Geschichte ziemlich stark und spannend und flacht mit der Zeit etwas ab. Dennoch habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und kann den Film durchaus mit 80% empfehlen.

Veröffentlicht am 07.02.21!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.