Interview mit Isabel Morland

Liebe Bücherfreunde und Liebhaber von romantisch-wilden Liebesgeschichten,

(c) by SchelkeBonnetsmüller – Erlaubnis liegt vor!

ich habe mir wieder ein Herz gefasst und um ein Interview gebeten. Die sehr sympathische Autorin Isabel Morland und hat sich spontan bereit erklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten.

Ihre letzten drei Romane habe ich gelesen und sie konnten mich begeistern. Natürlich-wilde Kulissen, schwierige Charaktere und liebevolle Figuren, da schlägt das Herz jeden Liebesromanfans höher. Ich wünsche viel Vergnügen mit dem Interview!

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Elkes Literaturwolke: Wenn man Deine letzten drei Romane („Die Rückkehr der Wale“, „Der Herzschlag der Steine“ und „Sehnsucht nach St. Kilda“) liest, ahnt man, dass Dir die schottischen Inseln im Westen des Landes sehr am Herzen liegen. Wie kam es dazu?

Isabel Morland: So, wie besondere Beziehungen immer beginnen: es war Liebe auf den ersten Blick. Als ich zum ersten Mal von St Kilda erfuhr, wusste ich, dass ich dorthin reisen muss. Und da dies am besten von den Äußeren Hebriden aus geht, habe ich die Zwischenstopps durch längere Aufenthalte dort ersetzt, in denen ich die Insel und vor allem die fantastischen Menschen dort kennen und lieben lernte.

Elkes Literaturwolke: In Deinem letzten Roman „Sehnsucht nach St. Kilda“ hast Du Fiktion mit historischen Ereignissen vermischt. Was war für Dich das Besondere daran?

Isabel Morland: Es gibt einige historische Romane über St Kilda, aber meines Wissens keinen, der in der Gegenwart spielt. Das liegt wohl daran, dass man eigentlich nur Tagesausflüge dorthin unternehmen, aber nicht für länger dort bleiben kann. Marcus Macadam von worldwide-exploreres ist einer der wenigen, die eine Ausnahmegenehmigung haben, in den wiederaufgebauten Häusern wohnen zu dürfen. So entstand in meinem Kopf Stoff für einen Roman, der beides behandelt, die Gegenwart auf St Kilda, aber auch die letzten Tage der Bewohner dort vor 90 Jahren.

Elkes Literaturwolke: Wieviel steckt von Dir in der Figur Annie und in Rachel?

Isabel Morland: Ich kann mich in Annie sehr gut einfühlen, weil jeder Stein, jeder Fels und jede Klippe auf St Kilda voll von der Vergangenheit der Bewohner steckt, und weil sie, wie ich, viel Kampfgeist besitzt. Und in Rachels Sorgen, Nöten und Sehsüchten steckt einiges von mir als alleinerziehende Mutter. Dennoch darf man nicht vergessen, dass die Figuren fiktional sind.

Elkes Literaturwolke: Welche Kulissen reizen Dich noch und warum? Worauf können wir in der nächsten Zeit gespannt sein?

Isabel Morland: Schottland reizt mich nach wie vor, und Meer muss es auch immer sein. Ob Nord- oder Südsee, spielt keine Rolle. Allerdings könnte ich mir nicht vorstellen, einen Roman zu schreiben, der in den Bergen spielt. Und gespannt sein dürft Ihr wirklich, denn da ist etwas ganz Besonderes auf dem Weg, aber ich darf leider nichts verraten, wie immer …

Elkes Literaturwolke: Wie sieht Dein Autoren-Alltag so aus?

Isabel Morland: Wahrscheinlich nicht viel anders, als bei meinen Leserinnen. Zwei meiner Töchter wohnen noch bei mir und die Familie steht für mich im Mittelpunkt, mit all dem Trubel, der damit verbunden ist. Und dann nutze ich jede freie Minute zum Schreiben. In den letzten Wochen bin ich um vier Uhr aufgestanden und habe mich an den PC gesetzt, um am neuen Manuskript zu arbeiten.

Elkes Literaturwolke: Wer ist – außer Deine Leser – Dein schärfster Kritiker?

Isabel Morland: Meine Beraterin, meine Agentinnen, die Menschen im Verlag, meine Lektorin.

Elkes Literaturwolke: Welches ist Dein schönstes Erlebnis, das Du während Deiner Autoren-Tätigkeit erlebt hast?

Isabel Morland: Natürlich ist es immer ein besonderer Moment, das frisch gedruckte Buch in den Händen zu halten. Aber die wertvollsten Momente sind die Begegnungen mit meinen LeserInnen, sei es bei Lesungen, oder in Rückmeldungen, die mich erreichen. Eure Begeisterung für meine Geschichten trägt mich, und dafür an dieser Stelle mein herzlichstes Dankeschön an Euch da darußen. Ihr seid wundervoll.

Elkes Literaturwolke: Alle Autoren lesen auch sehr gern. Ich schätze, Du auch. Wer ist Dein Lieblings-Autor? Welches Genre liest Du besonders gern?

Isabel Morland: Tatsächlich in erster Linie Liebesromane. Und ich habe eine Schwäche für englische Autoren.

Elkes Literaturwolke: Und noch eine abschließende Frage: Wenn Du auf eine einsame Insel reisen würdest, welche drei Dinge würdest Du mitnehmen?

Isabel Morland: Meine Fotoausrüstung, ein dickes Notizbuch mit Stift und meinen MP3-Player.

Vielen Dank liebe Isabel, das Du Dir die Zeit genommen hast 🙂

Es gibt auch eine Autoren-Seite auf dem Blog, außerdem gibt es weitere Infos auf ihrer Webseite und LovelyBooks. Sie ist auch auf Facebook und Twitter zu erreichen.

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4 Gedanken zu „Interview mit Isabel Morland“

  1. Hallo liebe Elke!
    Vielen Dank für dieses erfrischende Interview! Ich warte im Moment auf meinen Lovelybooks Leserundengewinn „Sensucht nach St. Kilda“ – deswegen habe ich hier auch gleich reingeschaut.
    Ich bin schon gespannt auf die Geschichte und nun umso mehr.
    Liebe Grüße
    Martina

    1. Liebe Martina,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar.

      „Sehnsucht nach St. Kilda“ ist ein sehr schöner Roman vor rauer Kulisse. Ich wünsche Dir viel Vergnügen dabei und bin gespannt, wie Deine Meinung dazu ist 🙂

      Liebe Grüße, Elke!

  2. Liebe Elke,

    vielen Dank für das interessante Interview mit der sehr sympathisch wirkenden Isabel Morland! „Die Rückkehr der Wale“ habe ich ja auch schon gelesen, dank dir. 🙂 Ganz überzeugt war ich zwar nicht und so großer Liebesromanfan bin ich jetzt auch nicht, aber vielleicht folgt ja irgendwann noch ein zweites.
    Ich wünsche dir noch einen netten Sonntag und einen guten Start in die Woche.
    Sei lieb gegrüßt von Conny🙂

    1. Liebe Conny,

      vielen Dank für Dein Besuch und Kommentar.

      Vielleicht reizen Dich ja die anderen Bücher. Sie sind immer lesenswert 🙂

      Dir auch noch einen schönen Sonntag, ich genieße die Pause, ehe ich nachher wieder ins Wahllokal muss. Liebe Grüße, Elke!

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